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Ziele - Die 10 Gesundheitsziele für Oberösterreich

Die 10 Gesundheitsziele für Oberösterreich - gültig 2006-2010

 

Ziel 1 - Diabetesspätfolgen

Bis zum Jahr 2010 sollte die Häufigkeit von Diabetesfolgen, wie Amputationen, Blindheit, Nierenversagen, Schwangerschafts-
komplikationen und andere Gesundheitsstörungen um 15 % gegenüber dem Jahr 2000 reduziert werden.

>>Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 633 pdf)

 

Um dieses Ziel erreichen zu können, haben das Land OÖ mit Dr. Silvia Stöger und die OÖ GKK mit DDr. Oskar Meggeneder das Projekt "DIALA" in Auftrag gegeben.

Das zweijährige Pilotprojekt "DIALA - strukturierte Diabetesbetreuung in ländlichen Regionen" sollte die Entscheidungsgrundlage für ein Oberösterreich weites Modell der Diabetesbetreuung sein, mit dem Ziel, dass dieses Modell in der Praxis umsetzbar und finanzierbar ist.

>> Link Detailbericht "DIALA" (KB 473 pdf)

>> Broschüre der OÖ Gebietskrankenkasse "Strukturierte Betreuung für Typ 2-DiabetikerInnen (KB 283 pdf)

>> Pressemeldung der OÖ Gebietskrankenkasse Nr. 12/2009 (KB 65 pdf)

 

Ziel 2 - Zahngesundheit

Bis zum Jahr 2010 sollten mindestens 80 % der Kinder der Altersgruppe 6 kariesfrei sein und 12-Jährige sollten im Durchschnitt höchstens 1,5 kariöse, extrahierte oder gefüllte Zähne aufweisen.

>>Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 40 pdf)

 

Gesundheits-Landesrätin Dr. Silvia Stöger hat deswegen das Institut für Gesundheitsplanung beauftragt, einen Bericht über die Zahngesundheitsförderung in Oberösterreich zu verfassen. Die Daten dafür stammen hauptsächlich vom Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit.

>> Link Detailbericht "Zahngesundheitsförderung in OÖ" (KB 185 pdf)

  • Zahngesundheitsförderung in Oberösterreich

Bereits in den frühen 90er Jahren wurde in Oberösterreich mit einem Kariesprophylaxeprogramm gestartet, das mittlerweile flächendeckend durchgeführt wird. Unter dem Dach des Vereins für pro­phylaktische Gesundheitsarbeit (PGA) besteht dieses Kariesprophylaxeprogramm aus zwei Eckpfeilern:

* zahnpädagogische Betreuung
* zahnpädagogische Untersuchung

 

  • Zahnpädagogische Betreuung

Zweimal im Jahr wird jede Klasse in Volks- bzw. Sonderschulen und jede Kindergarten­gruppe von einer/m ausgebildeten ZahngesundheitserzieherIn besucht, um nach festgelegten Stundenbildern ein kinder- und schülerzentriertes Programm zu vermitteln. Pro Jahr werden etwa 100.000 VolksschülerInnen und Kindergartenkinder zahnpädagogisch betreut.

 

  • Zahnpädagogische Untersuchung

Die zahnpädagogische Untersuchung wird jährlich jeweils in der 1. und 3. Schul­stufe von mittlerweile etwa 210 Patenzahnärzten/-ärztinnen durchgeführt.

Ziel der Untersuchung ist es, Karies gefährdete oder bereits an Karies erkrankte Kinder zu erkennen, um ihnen die Möglichkeit einer rechtzeitigen Behandlung zu geben, bevor sie die unangenehme Erfahrung einer Schmerzbehandlung machen müssen.

 

Ziel 3: Betriebliche Gesundheitsförderung

Bis zum Jahr 2010 unterzeichnen mindestens 10 % aller Unternehmen mit mehr als 10 unselbständig beschäftigten MitarbeiterInnen die Charta zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Bis zum Jahr 2010 sollen mindestens 30 Unternehmen Träger des Gütesiegels Betrieblicher Gesundheitsförderung sein.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 511 pdf)

 

Um Erfolg oder Misserfolg bei der Erreichung des Gesundheitszieles auch messen zu können, wurde 2006 vom Institut für Gesundheitsplanung ein detaillierter Bericht erstellt.

>> Link Detailbericht "Betriebliche Gesundheitsförderung in OÖ" (KB 1.364 pdf)

 

  • Österreichisches Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung


BGF-Charta >> download (KB 937 pdf)
BGF-Gütesiegel >> download (KB 37 pdf)

>> Link Homepage

 

 

Ziel 4: Psychosoziale Gesundheit

Bis zum Jahr 2010 sollte sich die psychische Gesundheit der OberösterreicherInnen nachhaltig verbessert haben. Wir messen das an der Suizidrate, den Diagnose bezogenen Krankenständen und Krankenhausaufenthalten.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 677 pdf)

 

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen sind weltweit für einen wesentlichen Teil der gesundheitlichen Belastung verantwortlich. Um dieses Problem aufzuzeigen wurde 2005 ein Detailbericht zu diesem Thema verfasst.

>> Link Detailbericht "Psychosoziale Erkrankungen in OÖ" (KB 664 pdf)

  • Kampagne: Rat und Hilfe bei Suizidgefahr

Jährlich töten sich 230 Menschen in unserem Bundesland selbst. Eine Depression oder seelische Belastungen, die zu groß wurden und wirksame Hilfe, die zu spät kam, sind häufig die Ursachen. Mit der im Oktober 2007 gestarteten Informationskampagne wollen wir erreichen, dass künftig mehr suizidgefährdete Menschen rechtzeitig die rettende Hilfe erhalten. Getragen wird diese Informationskampagne vom „Bündnis für psychische Gesundheit“, einem Zusammenschluss von psychosozialen Organisationen wie Exit Sozial, pro mente OÖ., Selbsthilfegruppen, Notfallseelsorge und Telefonseelsorge sowie vom Roten Kreuz und der OÖ. Landesnervenklinik. Das Bündnis hat diese Informationskampagne im Auftrag des Landes OÖ. erarbeitet.

Das wesentliche Ziel unserer Kampagne „Rat & Hilfe bei Suizidgefahr“ ist es, möglichste konkrete Anleitungen zu vermitteln, wie die Lebensgefahr eines Angehörigen oder Mitmenschen erkannt werden kann und was dann zu tun ist, um Leben zu retten. Dafür haben wir eine Informationsbroschüre erstellt sowie eine eigene Website und Plakate gestaltet. Broschüre, Visitenkarten und Plakate sowie weitere Informationen sind beim Institut für Gesundheitsplanung erhältlich. Die neue, gemeinsame Notrufnummer 0 810 / 977 155 ist die weitere, zentrale Botschaft unserer Informationskampagne. Hier ist Rat & Hilfe bei Suizidgefahr rund um die Uhr zu finden.

 

  • "Psychocheck" als Teil der Gesundheitsstraße

Die Gesundheitsstraße der Aktion Gesunde Gemeinde (Landessanitätsdirektion) ist eine Maßnahme zur Früherkennung von körperlichen Krankheiten. Da es keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit gibt, wird auch diesem Bereich in den Gesundheitsstraßen
Aufmerksamkeit geschenkt.

Der „PSYCHOCHECK“ beinhaltet Fragebögen zu den Themen psychische Gesundheit, Kognition, Stress sowie Alkohol und Tabak, die die Personen selbst ausfüllen. Anschließend stehen Fachleute für ein Gespräch über Möglichkeiten und Hilfsangebote zur Verfügung.

Wenn Sie als Gesunde Gemeinde diesen Service in Anspruch nehmen, können Sie einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung leisten und zur dauerhaften Verbesserung der psychischen Gesundheit Ihrer BürgerInnen beitragen.

Interessierte Gemeinden finden weitere Informationen im Handbuch der Gesunden Gemeinde.

 

  • Aktivitäten im Rahmen des Gesundheitsziels

„Für die Umsetzung des Zieles wurde das Konzept „Die Rettungskampagne“ entwickelt. Da-mit soll verdeutlicht werden, dass jede/r mit dem rettenden Wissen bei suizidgefährdeten Menschen rasch handeln kann und soll. Die wichtigsten Punkte dieser Rettungskampagne:

1) Presse-Konferenzen und Sonderbeilagen in einigen Zeitungen zum
World Mental Health Day
2) Verteilung von Blumen mit Erinnerungs-Anhängern in Linz und den
Bezirkshauptstädten von und mit prominenten Persönlichkeiten
3) Der „Rettungsring“: Folder zur Kampagne mit Informationen, wie und wo
man rasch helfen kann
4) Publikumsveranstaltungen in den Städten und Gemeinden
5) Informationen im Internet: eine Webseite
6) Eine Tagung für ExpertInnen
7) Schulung für Menschen in Frontline-Berufen, LehrerInnen,
MedienvertreterInnen

Zusätzlich zur Rettungskampagne sollte der psychische Bereich in der Gesundheitsstraße der Gesunden Gemeinde Eingang finden.“ (Gesundheitsbericht 2005, Seite 144)

Diese hier angesprochenen Maßnahmen wurden im Rahmen der Suizidkampagne in den Jahren 2007 und 2008 zum größten Teil umgesetzt und auch um einige Punkte erweitert. An dieser Stelle soll ein kurzer Überblick über die bisherigen Aktivitäten des Bündnisses für psychische Gesundheit geboten werden:

 

Publikumsveranstaltungen zu den Themen Depression und Suizidalität
Von Oktober 2007 bis März 2009 wurden vom Bündnis für psychische Gesundheit insgesamt rund 40 Publikumsveranstaltungen zu den Themen Depression und Suizidalität abgehalten mit rund 2.700 BesucherInnen. Die Publikumsveranstaltungen können seit Jänner 2009 auch von Gesunden Gemeinden (siehe www.gesundegemeinde.ooe.gv.at - Handbuch Gesunde Gemeinde) gebucht werden.

Krisenhotline
Im Rahmen der Kampagne „Rat und Hilfe bei Suizidgefahr“ wurde eine Krisenhotline ins Leben gerufen, die von pro mente, Exit sozial und der Telefonseelsorge betreut wird. Seit Oktober 2007 bis März 2009 wurde diese von rund 700 Personen in Anspruch genommen.

Psychocheck
Im Jahr 2007 wurde im Rahmen des Gesundheitsziels 4 der sogenannte „Psychocheck“ als Pilotprojekt bei den Gesundheitsstraßen der Gesunden Gemeinden angeboten. Seit 2008 ist dieser fixer Bestandteil der Gesundheitsstraßen und kann von Gesunden Gemeinden gebucht werden (siehe www.gesundegemeinde.ooe.gv.at - Handbuch Gesunde Gemeinde).

Schulungen für Menschen in Frontlineberufen
Laufend werden Schulungen für Menschen in Frontlineberufen abgehalten, beispielsweise für pflegende Angehörige, MitarbeiterInnen der OÖGKK oder in der Altenpflege beschäftigte Personen.

Webseite www.weiterleben.at bzw. www.suizidpraeventionooe.at
Die vom Bündnis für psychische Gesundheit betreute Webseite enthält Informationen zur psychischen Gesundheit, aktuelle Termine sowie eine Auflistung der Hilfsangebote.

 

  • 10 Schritte für ein psychisches Wohlbefinden

Bei den „10 Schritte für psychische Gesundheit“ handelt es sich um Informationen und einfache Tipps, was man selbst dazu beitragen kann, die psychische Gesundheit zu fördern.

„Es ist wichtig, dass man auch selbst aktiv etwas für die eigene psychische Gesundheit tut“, betont Gesundheitslandesrätin Dr.in Silvia Stöger.

Die zehn Schritte sollen dabei unterstützen, die Zeichen der eigenen Seele wahrzunehmen und diese auch zu verstehen.

 

BLEIB AKTIV!

Regelmäßige körperliche Aktivität ist der Ausgleich zu Arbeitsstress, Schnelllebigkeit oder auch dem Zuviel an Informationen, mit dem wir täglich konfrontiert werden.

Zur Checkliste

 

NIMM DICH SELBST AN!

Niemand ist perfekt! Aber jeder hat Fähigkeiten und Talente. Machen Sie sich Ihrer Talente und Fähigkeiten bewusst und stehen Sie dazu. Dann gelingt es auch leichter, Ihre Schwächen anzunehmen.

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GIB DICH NICHT AUF!

Um beruflich oder auch privat erfolgreich sein zu können, müssen
wir an uns selbst glauben. Nehmen Sie sich die Zeit, um Schicksalsschläge zu verarbeiten und gestehen Sie das auch anderen Menschen zu. Scheuen Sie nicht davor, Hilfe zu holen, wenn Sie das Gefühl haben, es nicht alleine zu schaffen!

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BETEILIGE DICH!

Sich zu beteiligen bedeutet, die Möglichkeit zu nutzen, dort seine Wünsche,
Interessen, Ängste oder auch Hoffnungen einzubringen, wo es um Dinge geht, die für die oder den Einzelne/n von Bedeutung sind.

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ENTSPANNE DICH!

Wir alle sind in unserem Alltag gefordert, oft auch überfordert und können kaum abschalten und zur Ruhe kommen. Auf Dauer können Leistungsdruck, Mehrfachbelastungen etc. zu Erschöpfung, Unzufriedenheit sowie physischen und psychischen Beschwerden führen. Sich die Zeit für Entspannung zu gewähren hilft dabei, diesen Problemen frühzeitig entgegenzuwirken.

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FRAG UM HILFE!

Jeder Mensch durchlebt in seinem Leben Krisen, die ihn aus der Bahn werfen
können. Sei es der Verlust einer nahestehenden Person, finanzielle Schwierigkeiten
oder Probleme in der Partnerschaft.

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BLEIB MIT FREUNDEN IN KONTAKT!

Wir brauchen Menschen rund um uns, mit denen wir unser Leben teilen können. Ein soziales Netz schafft Zugehörigkeit, Bestätigung sowie Geborgenheit. Es sorgt dafür, dass wir in Krisen und Konflikten nicht alleine sind.

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SEI KREATIV!

In jedem von uns stecken verborgene Talente. Kreativität hat nichts mit künstlerischem Können zu tun. Im kreativen Gestalten – sei es Malen, Kritzeln, Heimwerken, Basteln oder Gartenarbeit – können wir unseren Wünschen, Sehnsüchten, Gedanken oder Ängsten Ausdruck verleihen.

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LERNE NEUES!

Wir lernen täglich neue Dinge – bewusst oder auch unbewusst. Etwas Neues zu lernen kann das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken, regt den Geist an und kann neue Interessen im Leben hervorrufen.

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REDE DARÜBER!

„Ich will dich verstehen“ ist eine wesentliche Grundhaltung, damit ein Austausch auch gelingen kann! Als GesprächspartnerInnen können Freunde, Angehörige,
KollegInnen, ÄrztInnen oder auch MitarbeiterInnen einer Beratungsstelle dienen.

Zur Checkliste

 

Das Institut für Gesundheitsplanung hat in den OÖ Nachrichten von Juni bis August 2009 eine Artikeserie zu den 10 Schritten veröffentlich.

>> Download 10 Artikel
>> Download Folder "10 Schritte für ein psychisches Wohlbefinden"

 

Weitere Informationen unter: http://www.weiterleben.at

Broschüren, Plakate und Visitenkarten mit der Notrufnummer können jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. angefordert werden.

 

 

Ziel 5: Impfen

Bis zum Jahr 2010 sollen sukzessive die Durchimpfungsraten für Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln (2 Impfungen bis zum 7. Lebensjahr) sowie Pertussis (Keuchhusten) und Hämophilus influenzae Typ B (4 Teilimpfungen bis zum 3. Lebensjahr) auf 90 Prozent ansteigen.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 1.028 pdf)


  • Arbeitskreis Impfen

Um die Durchimpfungsraten weiter zu erhöhen, wurde unter der Koordination des Instituts für Gesundheitsplanung ein Arbeitskreis Impfen ins Leben gerufen. Diesem gehörten MitarbeiterInnen der folgenden Organisationen an:

* Land Oberösterreich, Abteilung Gesundheit
* Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
* Ärztekammer Oberösterreich
* Apothekerkammer Oberösterreich
* Gesundheitsdienste der Städte Linz und Wels und
* VertreterInnen von Bezirkshauptmannschaften

 

Von diesem Arbeitskreis wurde eine Broschüre für Amtsärzte und niedergelassene Ärzte erarbeitet, die die Hintergründe für das Funktionieren des öffentlichen Impfsystems erläutern, und die Rollen der unterschiedlichen Beteiligten transparent machen soll. Außerdem wurden Standards für einen reibungslosen Ablauf des Impf- und Administrationsprozesses erarbeitet.

>>Download Impfbroschüre (KB 157 pdf)

 

Impfungen sind nach wie vor oft ein umstrittenes Thema. Alle medizinischen Interventionen, vom normalen Medikament bis hin zu den operativen Eingriffen – und natürlich auch Impfungen können Risiken aufweisen.

Um die Bevölkerung darüber zu informieren, wurden vom Arbeitskreis Impfen auch FAQ’s (frequently asked questions) entwickelt, die viele brennende Fragen beantworten sollen.

>> Download FAQ's (KB 25 pdf)

 

  • Kooperation mit Kronehit Radio

Derzeit läuft auf Kronehit Radio ein Werbespot über die Bedeutung des Impfens.

>> Download Werbespot (KB 235 mp3)

>> Link Kronehit Radio

 

 

Ziel 6: Herz-Kreislaufkrankheiten

Bis zum Jahr 2010 sollte die Mortalität infolge von Herz-Kreislauf-Krankheiten in der Altersgruppe unter 65 Jahre nachhaltig um mindestens 20 % gegenüber dem Jahr 2000 zurückgehen.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 786 pdf)

 

Herz-Kreislauferkrankungen sind die Todesursache Nummer eins in Oberösterreich. Aus diesem Grund hat Gesundheitslandesrätin Dr. Silvia Stöger 2004 einen Detailbericht zu diesem Thema beim Institut für Gesundheitsplanung in Auftrag zu geben.

>> Link Detailbericht "Herz-Kreislauferkrankungen in OÖ (KB 3.910 pdf)

 

 

Ziel 7: Rauchfreie Lebensräume

Gesundheit braucht rauchfreie Atemluft und dies wird durch rauchfreie Lebensräume gewährleistet. Deswegen soll sich die Anzahl der rauchfreien Lebensräume für alle OberösterreicherInnen bis 2010 wesentlich erhöhen.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 576 pdf)

 

 

Ziel 8: Sucht

Die oberösterreichische Bevölkerung soll bis zum Jahr 2010 bezüglich Sucht, psychoaktive Substanzen und Möglichkeiten der Suchtprävention informiert sein.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 905 pdf)

 

 

Ziel 9: Gesundheitsfördernde Schule

Bis zum Jahr 2010 sollen 70 Schulen im Rahmen des von der oberösterreichischen Arbeitsgruppe „Gesunde Schule“ ausgearbeiteten Konzepts gesundheitsfördernd tätig sein.

>>Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 425 pdf)

 

 

Ziel 10: Gesunde Gemeinden

Bis zum Jahr 2010 sollte an 25 % der oberösterreichischen Gemeinden ein Qualitätszertifikat für Gesunde verliehen worden sein.

>> Auszug aus dem Gesundheitsbericht 2005 (KB 404 pdf)

 

Bereits im Jahr 2003 wurde das Gesundheitsziel 10, dass sich 50 Prozent aller Gemeinden dem „Netzwerk der Gesunden Gemeinden“ anschließen sollen, erreicht.
Doch nicht nur die Zahl der Gemeinden, auch die Qualität der geleisteten Tätigkeiten sollte erhoben und analysiert werden. Deswegen gaben die Landessanitätsdirektion und das IGP beim Unternehmen PundP Sozialforschung eine Evaluierung in Auftrag, in der die Arbeitskreisleiter befragt wurden.

>> Link Detailbericht "15 Jahre Gesunde Gemeinde" (KB 325 pdf)

 

  • "Psychocheck" als Teil der Gesundheitsstraße

Die Gesundheitsstraße der Aktion Gesunde Gemeinde (Landessanitätsdirektion) ist eine Maßnahme zur Früherkennung von körperlichen Krankheiten. Da es keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit gibt, wird auch diesem Bereich in den Gesundheitsstraßen
Aufmerksamkeit geschenkt.

Der „PSYCHOCHECK“ beinhaltet Fragebögen zu den Themen psychische Gesundheit, Kognition, Stress sowie Alkohol und Tabak, die die Personen selbst ausfüllen. Anschließend stehen Fachleute für ein Gespräch über Möglichkeiten und Hilfsangebote zur Verfügung.

Wenn Sie als Gesunde Gemeinde diesen Service in Anspruch nehmen, können Sie einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung leisten und zur dauerhaften Verbesserung der psychischen Gesundheit Ihrer BürgerInnen beitragen.

Interessierte Gemeinden finden weitere Informationen im Handbuch der Gesunden Gemeinde.

© Institut für Gesundheitsplanung