Ziel 3 - Gesundheit in den Gemeinden fördern

Ziel 3 - Gesundheit in den Gemeinden fördern

Ziele - Die 10 Gesundheitsziele für Oberösterreich

Gemeinden können viel zur Gesundheit ihrer BürgerInnen beitragen. Deswegen wird das Netzwerk Gesunde Gemeinde weiterhin besonders die Qualität der kommunalen Gesundheitsförderung unterstützen.


Messgröße: 2020 sind 50 Prozent der Gesunden Gemeinden mit dem Qualitätszertifikat Gesunde Gemeinde ausgezeichnet.

 

Erläuterungen zum Gesundheitsziel

Qualitätsgesicherte kommunale Gesundheitsförderung ist laut WHO eine der tragenden Säulen für die Gesundheit der Bevölkerung. Sie hat Auswirkung auf einige wichtige Gesundheitsdeterminanten, wie z.B. die kommunalen Netzwerke oder die Wohnverhältnisse.

Förderung der Qualität in der kommunalen Gesundheitsförderung steht im Mittelpunkt der Weiterentwicklung des Netzwerkes Gesunde Gemeinde. Mit dem Qualitätszertifikat Gesunde Gemeinde steht dafür ein geeignetes Instrumentarium zur Verfügung.

Das Qualitätszertifikat ist eine Auszeichnung für eine dreijährige qualitätsorientierte Gesundheitsförderung in einer Gesunden Gemeinde. Die Urkunde hat drei Jahre Gültigkeit.

Ziele des oberösterreichischen Qualitätszertifikats:

Qualitätssicherung der kommunalen Gesundheitsförderung im Setting Gesunde Gemeinde erfolgt durch

Verbesserung der Transparenz und der Prozesse,

Förderung der Kontinuität der gesundheitsfördernden Aktivitäten in den Gesunden Gemeinden und

Stärkung des Netzwerks Gesunde Gemeinde.

Die Qualität ergibt sich aus den Komponenten der

Strukturqualität,

Ergebnisqualität und

Prozessqualität.

Bereits ab 2010 beteiligen sich 247 Gemeinden am Qualitätszertifikat. Zurzeit sind es 305 Gesunde Gemeinden, welche die Zertifizierung anstreben. Ab 2013 können sich weitere Gemeinden am Qualitätszertifikat beteiligen.

Die Abteilung Gesundheit des Landes OÖ bzw. die RegionalbetreuerInnen unterstützen die Gemeinden bei der Erlangung des Qualitätszertifikats. Weiters unterstützt die Abteilung Gesundheit die Gemeinden mit einem fixen jährlichen Förderbetrag.


>> Gesamtdokument "Mehr Gesundheit für Oberösterreich"

© Institut für Gesundheitsplanung