Die Gründung einer Arbeitsgruppe erfolgte im Dezember 2013. In einem Startworkshop wurden bereits die konkreten Zielgruppen für die auszuarbeitenden Maßnahmen definiert. Dem folgte das Sammeln bestehender Angebote aus Oberösterreich, die als Basis für die weitere Arbeit und Schwerpunktsetzung dienen sollen.

 

Im Herbst 2014 startete die Arbeit in drei Subgruppen zu den Lebenswelten Familie/engeres soziales Umfeld, Schule/Ausbildung/Beruf und Freizeit. Die Subgruppe "Familie/engeres soziales Umfeld" arbeitete an einem Konzept zur Entwicklung resilienzfördernder Maßnahmen für Pubertierende in einer Region, unabhängig von der Familie(n)/-form. Die individuelle Förderung der 12- bis 15-Jährigen in einer Bildungsregion stand im Fokus der Subgruppe "Schule/Ausbildung/Beruf". Die Subgruppe "Freizeit" arbeitete an einem Konzept mit dem Kernthema "Gesunde Kommunikation in Zeiten von Web 2.0".

 

Derzeitiger Stand:

Bei der OÖ Gesundheitskonferenz sowie bei der Steuerungsgruppe zu den Gesundheitszielen im Sommer 2015 wurden die Konzepte der Subgruppen diskutiert. Die Feinkonzeptphase erfolgte zusammen mit ExpertInnen aus dem psychosozialen Bereich.

 

Ende des Jahres 2016 wurde in der Steuerungsgruppe OÖ Gesundheitsziele beschlossen, dass das Land OÖ im Rahmen des Qualitätszertifikatsplus der Gesunden Gemeinden (Konzentration auf die Erreichung besonderer Zielgruppen) in fünf Gemeinden Pilotprojekte zum Gesundheitsziel 8 entwickeln und umsetzen wird. Zielgruppe sind Jugendliche in den Gemeinden. Die Partizipation der Zielgruppe am Planungsprozess ist ein zentrales Element. Weitere Zielgruppen sind Arbeitskreisleitungen/-mitglieder, MultiplikatorInnen, Vereine und Organisationen in den Gemeinden sowie MitarbeiterInnen und SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung. Die Settings sind soziale Netzwerke der Gemeinden (bestehende Organisationen, Vereine etc.), öffentliche Räume in den Gemeinden (Innen- und Außenräume als Treffpunkte für Jugendliche) sowie Nachmittagsbetreuung (sofern in der Gemeinde vorhanden).

Das Institut für Gesundheitsplanung ist für die begleitende Evaluierung zuständig.